Erfolgskonzept – zwei Messen mit je eigenem Profil

EUNIQUE 2016 - Partnerland Slowenien +

EUNIQUE 2016 - Partnerland Slowenien Foto: Jürgen Rösner

Karlsruhe, 05.06.2016 – Heute endet die achte EUNIQUE – bis zum Ende des Messetags werden rund 15.000 Gäste die EUNIQUE – Internationale Messe für Angewandte Kunst & Design sowie ihre Parallelmesse, die zweite LOFT – Das Designkaufhaus besucht haben (2015: über 14.000 Besucher). Damit verzeichnet die EUNIQUE gemeinsam mit der LOFT einen neuen Besucherrekord. Ein Beleg für den Erfolg des Konzepts der beiden zeitgleichen Veranstaltungen mit jeweils eigenem Profil.

Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK): „Die KMK hat sich im Bereich der Kreativwirtschaft ein Standbein mit Renommee geschaffen. Mit der art KARLSRUHE, EUNIQUE und LOFT können wir in diesem Bereich drei Messen anbieten, die der Kunst- und Kreativszene der Stadt Karlsruhe Sichtbarkeit und Wertschöpfung garantieren. Sowohl junge Karlsruher Designer wie zum Beispiel Kulor präsentieren sich auf unseren Messen als auch etablierte, renommierte Gestalter der Stadt wie Michael Schwarzmüller oder Annette Lechler. Mit der Ausrichtung auf die Kreativwirtschaft haben wir einer Wirtschaftssparte Raum gegeben, die trendsetzend ist und hohe Relevanz hat – gerade auch für die gesamtwirtschaftliche Innovationskraft.“

Das bestätigte auch Frank Fischer, Ministerialrat und Referatsleiter Kultur- und Kreativwirtschaft im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, der als Gast zum Eröffnungs-Talk geladen war: „Die Wirtschaftsdaten der Kreativwirtschaft sind beeindruckend: 146 Mrd. Euro Umsatz, über 1 Mio. Beschäftigte und rund 250.000 Unternehmen. ‎Die Erfolgsfaktoren sind die hohe Innovationsfähigkeit und die grosse Dynamik der Branche. "

Christina Beyer, Geschäftsführerin Bundesverband Kunsthandwerk: „Der Anstieg der Besucherzahlen war deutlich sichtbar. Die Gänge waren an allen drei Messetagen und am Abend der Vernissage gut gefüllt. Die Umsätze und Verkäufe sind proportional zu den Besucherzahlen gestiegen. Zahlreiche EUNIQUE-Aussteller sind sehr zufrieden.“

Qualität und Angebot überzeugt die Besucher

Ausschlaggebend für eine Aussteller-Teilnahme an EUNIQUE und LOFT ist die Qualität der Objekte. Handwerkliche Verarbeitung, das Zusammenspiel des gewählten Materials mit der Form, Originalität und Funktionalität sind die Auswahlkriterien für Design und Angewandte Kunst aus so unterschiedlichen Sparten wie Schmuck, Mode, Möbel und Wohnaccessoires.

Im Segment für Unikate und limitierte Kleinserien ist die EUNIQUE die einzige Messe Europas, die von einem Gremium aus Fachleuten juriert wird.

Auch die LOFT wird juriert und ergänzt die EUNIQUE um innovatives und junges Design mit Potential auch für höhere Stückzahlen.

Laut Besucherumfrage wurden EUNIQUE und LOFT auch 2016 wieder dem hohen Qualitätsanspruch gerecht: Knapp 95 Prozent der Besucher wertschätzen die hohe Qualität der ausgestellten Produkte. Das bestätigen auch Eindrücke der Aussteller wie beispielsweise von Lisa Elze (Porzellanatelier Elze, Petersberg / Halle an der Saale): „Die Besucher sind hier sehr interessiert und kundig. Meine Porzellangefäße sind aus bis zu neun Schichten gefertigt. Das ist das Einmalige an den Objekten und die Besucher wissen das zu schätzen. Das spricht für die Qualität der EUNIQUE. Ich habe bereits viele gute Gespräche hier geführt.“

EUNIQUE Award – Auszeichnung für kontinuierliche künstlerische Entwicklung

Bereits zum sechsten Mal wurde in diesem Jahr der EUNIQUE-Award an einen internationalen Gestalter verliehen. Die Auszeichnung ging an Porzellankünstlerin Claudia Biehne (Leipzig). Das Urteil der vierköpfigen Jury: „Gestalterisch und über die Jahre hinweg hat Claudia Biehne ihre eigenständige Formensprache gefunden und stetig weiterentwickelt. Das Schaffensergebnis zeigt eine intensive Erforschung und Auslotung der Grenzen des Materials Porzellan.“

Die Gestalterin zur Bedeutung der Auszeichnung für sie persönlich: „Der Preis ist eine tolle Bestätigung für den Weg, den man geht. Es geht nicht nur darum, eine Idee zu haben, sondern um die Weiterentwicklung der Arbeit über Jahre hinweg. Es geht darum, dranzubleiben und zu versuchen, die Objekte immer wieder zu optimieren. Eine Qualität, die auch für die EUNIQUE an sich gilt: Das Grundkonzept der Messe ist über die Jahre gleichgeblieben – aber einzelne Elemente werden immer wieder verändert, bringen Dynamik rein, wie zum Beispiel die wechselnden Themen der Sonderschauen.“

Nominiert für die Auszeichnung waren: Hedi Schon (Glasschmelzarbeiten), Lisa Elze (Porzellan), Bernd Dreßen / Artshock (Schuhe) und Cornelia Schröder / Neli Scudla (Taschendesign).

Besuchermagnet und Trendmesser

Auf den Messen finden nicht nur Direktverkäufe statt. Ein Drittel sind Fachbesucher, die als Wiederverkäufer auf Ordertour sind (Schmuck und Uhren, Möbel, Einrichtungen, Bekleidung / Mode, Wohnaccessoires und Geschirr).

Darüber hinaus sind die Veranstaltungen ein wichtiges Barometer für Produktion und Einkauf. Das bestätigt Sven Warecha (pm frost, Sasbach): „Die Messe gilt für uns als Trendmesser. Entsprechend der Nachfrage auf der EUNIQUE passen wir unsere Kollektion für die nächste Saison an. Renner bei uns am Stand sind unsere sogenannten Revuebrillen – Stücke für den ganz großen Auftritt, für einen Opernbesuch beispielsweise. Kennzeichen sind auffällige Farben wie die Kombination von Grün und Pink und zusätzlicher Dekor, der auf das Gestell aufgesetzt wird.“

Ausstellerstimmen EUNIQUE – Messe für Angewandte Kunst und Design:

Marco Frei (Etra Weber), Pforzheim:

„Das Interesse an unseren Schreibgeräten ist riesengroß und mit den Verkäufen sind wir zufrieden. Bisher haben wir die größten Erfolge auf dem asiatischen Markt. Unsere klassischen Modelle sind dort vor allem bei jungen Leuten und Studenten hoch im Kurs. Sogenannte Schreibklubs, wo man sich trifft und Schreibgeräte ausprobiert und darüber diskutiert sind dort ein großer Trend. Die große Resonanz hier auf der EUNIQUE bestärkt uns darin, auch in Deutschland am Ball zu bleiben. Wir kommen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder auf die Messe.“

Lisa Elze (Porzellanatelier Elze), Petersberg

"Die Besucher sind hier sehr interessiert und kundig. Meine Porzellangefäße sind aus bis zu neun Schichten gefertigt. Das ist das Einmalige an den Objekten und die Besucher wissen das zu schätzen. Das spricht für die Qualität der EUNIQUE. Ich habe bereits viele gute Gespräche hier geführt."

Martina Gottwald (izMi.fashion), Leipzig

"Ich war mit der Messe insgesamt überaus zufrieden und konnte noch eine deutliche Steigerung meines Umsatzes vom letzten Jahr erzielen."

Michael Schwarzmüller (Schwarzmüller Glas), Karlsruhe:

„Das Publikum hier ist sehr Angewandte-Kunst-affin. Viele haben Kenntnisse in dem Bereich, man muss als Aussteller nicht mehr viel erklären. Die Besucher kommen aus dem ganzen Bundesgebiet. Hier bei mir am Stand waren bereits Kunden aus Nordrhein-Westfalen, Bayern, Niedersachsen, Hessen – und natürlich viele hier aus Baden-Württemberg wie Stuttgart oder Freiburg.“

Ausstellerstimmen LOFT – Das Designkaufhaus:

Heiko Hoos (Hoos London Gin), Karlsruhe:

„Ich verkaufe gut auf der LOFT. Vor allem aber ist es mir wichtig, hier in der Region bekannter zu werden. Das konnte ich mit dem Auftritt auf der LOFT erreichen. Viele Besucher sind überrascht, dass hier in Karlsruhe so ein besonderes Produkt hergestellt wird. Das Einmalige: Neben den üblichen Kräutern verfeinere ich meinen Gin zum Beispiel auch mit Kiefernknospen und Majoran – so entsteht ein spezielles, ätherisches Aroma.“

Ricarda Haase (Menashion), Gau-Algesheim:

„Ich bin begeistert von der persönlichen Betreuung hier auf der Messe. Der Messeauftritt hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt. Ich konnte bis jetzt schon 15 Stücke verkaufen (Stand Samstagnachmittag). Mein Blazer war der Renner. Ein Stück, das höher geschnitten und taillierter ist als üblich – und insofern etwas Besonderes, das es im Handel so nicht zu kaufen gibt.“

Bernd Dörr (Zirkeltraining), Mülheim/ Ruhr:

„Der Verkauf läuft super, ich bin wirklich sehr zufrieden. Die Besucher hier auf der LOFT entsprechen genau meiner Zielgruppe: Kaufkräftige Kunden ab 30 Jahren. Viele kaufen auch gleich mehrere Stücke auf einmal. Gerade konnte ich vier Sitzwürfel, das Stück für 300 Euro, verkaufen. Auch viele Taschen in der Preisklasse um 300 Euro habe ich bereits verkauft.“

Karina Wendt (Glas / Porzellan / Industriedesign), Baruth (Brandenburg):

„Die Atmosphäre hier auf der Messe ist toll – vor allem auch wegen der Besucher, mit denen ich tolle Gespräche habe. Das Publikum ist sehr interessiert, frägt detailliert nach, wie die Objekte hergestellt wurden, wie die Idee entstanden ist – und vor allem ist auch ein großes Interesse da, sich mit neuen Ideen auseinanderzusetzen, zum Beispiel mit meinen mundgeblasenen Glasdosen. Das Besondere an ihnen sind die Porzellandeckel, die von alten Servicen übriggeblieben sind. Passend zu den Überbleibseln habe ich die neuen Glasgefäße hergestellt.“

Sascha Grewe (artcanbreakyourheart / art & furniture design), Bielefeld:

„Unsere Tischtennisplatte hier auf der LOFT direkt neben der Bar ist ein Anziehungspunkt, schafft eine lockere Atmosphäre. Übrigens ist der Tisch ursprünglich nicht für's PingPong-Spielen entworfen worden sondern als Esstisch. Und auch die Schläger wurden zuerst als Topfuntersetzer designt. Irgendwann haben wir festgestellt, dass sich Tisch und Untersetzer auch klasse als zum Tischtennisspielen eignen.“

Die nächste EUNIQUE und LOFT 2017 finden vom 19. bis 21. Mai statt.

Rückblick 2016

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